01 / BRUTTO
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis.
Die Bruttomietrendite ist schnell berechnet, lässt aber Kaufnebenkosten, Leerstand und laufende Eigentümerkosten außen vor. Sie eignet sich als grober erster Filter.
02 / NETTO
Nettoertrag ÷ Gesamtinvestition.
Der Rechner zieht pauschalen Mietausfall und nicht umlagefähige Kosten ab. Im Nenner stehen Kaufpreis, Kaufnebenkosten und anfängliche Renovierung.
03 / FAKTOR
Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete.
Ein Faktor von 20 bedeutet, dass der Kaufpreis zwanzig Jahreskaltmieten entspricht. Nebenkosten und Finanzierung werden dabei nicht berücksichtigt.
04 / CASHFLOW
Nettoertrag minus Zins und Tilgung.
Der Cashflow beschreibt die laufende Liquidität. Ein positiver Wert bedeutet nicht automatisch eine gute Gesamtinvestition; größere Reparaturen oder Steuern können fehlen.
05 / EIGENKAPITAL
Ertrag nach Zinsen ÷ Eigenkapital.
Tilgung gilt in dieser Kennzahl nicht als Aufwand, weil sie die Restschuld mindert. Der Fremdkapitalhebel kann die Rendite erhöhen – und Risiken verstärken.