Mietrendite-Kennzahlen

Fünf Perspektiven auf ein Objekt.

01 / BRUTTO

Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis.

Die Bruttomietrendite ist schnell berechnet, lässt aber Kaufnebenkosten, Leerstand und laufende Eigentümerkosten außen vor. Sie eignet sich als grober erster Filter.

02 / NETTO

Nettoertrag ÷ Gesamtinvestition.

Der Rechner zieht pauschalen Mietausfall und nicht umlagefähige Kosten ab. Im Nenner stehen Kaufpreis, Kaufnebenkosten und anfängliche Renovierung.

03 / FAKTOR

Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete.

Ein Faktor von 20 bedeutet, dass der Kaufpreis zwanzig Jahreskaltmieten entspricht. Nebenkosten und Finanzierung werden dabei nicht berücksichtigt.

04 / CASHFLOW

Nettoertrag minus Zins und Tilgung.

Der Cashflow beschreibt die laufende Liquidität. Ein positiver Wert bedeutet nicht automatisch eine gute Gesamtinvestition; größere Reparaturen oder Steuern können fehlen.

05 / EIGENKAPITAL

Ertrag nach Zinsen ÷ Eigenkapital.

Tilgung gilt in dieser Kennzahl nicht als Aufwand, weil sie die Restschuld mindert. Der Fremdkapitalhebel kann die Rendite erhöhen – und Risiken verstärken.